Am 23.4. finden große LehrerInnenproteste gegen die Angriffe auf das Bildungssystem statt. Wir SchülerInnen haben bereits bewiesen, dass wir solidarisch mit LehrerInnen sind, die sich gegen die Maßnahmen wehren. Wir haben bei den Schulstreiks gezeigt, dass wir nicht streiken, nur weil wir nicht in die Schule gehen möchten (wie es die Medien gerne darstellen), sondern weil wir für unsere Interessen eintreten. Wir werden nicht „instrumentalisiert“, wir haben eine Meinung und sind selbständig genug, das zu zeigen.
„Lehrerbashing“ ist Volkssport geworden, daher soll bei ihnen als erstes gekürzt werden, ihre Arbeitsbedingungen als erste verschlechtert. JedeR, der/die in der Schule war, hat mindestens eineN LehrerIn gehasst. Das prädestiniert sie zu einer Berufsgruppe, die von Medien und Politik zum Feindbild aufgebaut wird und macht sie gleichzeitig zu beliebten Opfern populistischer Hetze, an denen man gern spart. Sind LehrerInnen schlechte Menschen, die die Menschheit aus Prinzip quälen wollen? Nein, für Märchen über Monster unter den Betten und in den Klassenzimmern sind wir zu alt. In Klassen mit 30 SchülerInnen und mehr, die alle individueller Förderung bedürften, zu unterrichten, während man mit minimalen Aufstiegschancen und Gehaltserhöhungen zu rechnen hat, ist nicht so einfach wie manche vielleicht glauben. Das Problem sind nicht die LehrerInnen, sondern die Ressourcen,! Das wir wissen selbst, weil wir es täglich erleben. Und wir wissen, dass die Bildung mehr Geld braucht und verdient. Das fordern wir laut!
Darum unterstützen wir am 23.4. die Demonstration der LehrerInnen mit einem lautstarken SchülerInnen-Block!