Interview mit Sebastian Kugler, Streikorganisator, Schulsprecher und Mitglied der Sozialistischen LinksPartei (SLP)
Sebastian, Du warst beim Streik aktiv. Was kommt jetzt?
Wenn Schmied an ihren Plänen festhält, muss es wohl weitergehen. Die große LehrerInnendemo - die ja eigentlich eh ein Streik ist - ist ein guter Schritt. Aber es wird wohl mehr nötig sein. D.h. längere Streiks, an denen mehr SchülerInnen und auch andere Berufsgruppen teilnehmen. Weil die LehrerInnen ja nur die Spitze des Eisberges sind, sollten wir auch auf einen eintägigen Vollstreik als nächsten Schritt hinarbeiten.
Warum bist Du Mitglied in der Sozialistischen LinksPartei?
Es ist wichtig, auf Streiks und Demonstrationen zu gehen und diese zu organisieren. Aber ich hab festgestellt, dass es allein nicht möglich ist, auf Dauer etwas zu verändern. Sämtliche Errungenschaften unserer Zeit sind nicht das Werk von heldenhaften EinzelkämpferInnen sondern das Werk von Menschen, die sich gemeinsam organisiert haben. Es ist nicht nur einfacher, sondern auch um ein Vielfaches effektiver, politische Arbeit zu machen, wenn man eine kämpferische Organisation hinter sich hat. Darum bin ich in der Sozialistischen LinksPartei. Wir sind eine Organisation, die sowohl Gewerkschafts- als auch Jugendarbeit macht, die Rassismus, Faschismus, Ausbeutung und Kapitalismus den Kampf ansagt und für eine solidarische Welt steht. Die SLP ist nicht wie die etablierten Parteien - sie ist die Partei für Jugendliche. Darum bin ich Mitglied. Falls Du auch mitmachen magst - komm doch einfach mal vorbei, oder schau auf unsere Homepage: www.slp.at
