Hände weg von unseren FreundInnen & MitschülerInnen!

Die Zeitungen sind voll davon, die Leute in der U-Bahn reden darüber... Das ganze Land debattiert über die Abschiebepraxis der Regierung. Immer mehr kommt ans Licht, von Babies, die abgeschoben werden sollen, bis zu MitschülerInnen wie Araksya oder Arigona. Es geht hier nicht um Zahlen oder Statistiken. Es geht um Menschen! Um unsere MitschülerInnen, um unsere FreundInnen! Ihre Familien sind hierher gekommen, weil sie in ihrer Heimat nichts als Armut, Verfolgung, Krieg und Elend erwarten. Es sind Menschen wie wir alle, die versuchen, hier ein neues, menschenwürdiges Leben zu beginnen!

Die spinnen, die PolitikerInnen!

Wenn Fekter in Einzelfällen einlenkt, heißt das nicht, dass jetzt alles besser wird. Es zeigt aber, dass Proteste etwas bewirken können! Die Regierung zerstört Leben und reißt Familien auseinander. Schulstreik.at kommt von SchülerInnen, die nicht mehr einfach zusehen wollen. Heute zeigen wir ihnen, was wir von ihrer Abschiebepolitik halten. Schulstreiks können viel bewirken. Im Frühjahr 2009 haben wir es geschafft, die Mehrarbeit der LehrerInnen und die Streichung der schulautonomen Tage durch mehr als 60 000 streikende SchülerInnen zu verhindern. Wenn wir unsere FreundInnen und SchulkollegInnen schützen wollen, müssen wir auch dieses mal aktiv dafür kämpfen!

Die Regierung will besonders an den Schulen sparen. Das heißt Erhöhung der Teilungszahl, weniger LehrerInnen, mehr Stress und Leistungsdruck. MigrantInnen sind nicht daran Schuld, dass unser Bildungssystem kaputt ist, sondern dier Regierung. Genau die Leute, gegen die wir heute demonstrieren.

Gegen die Kürzungspläne - für Bleiberecht. Jetzt!